„I always thought he'd wake us up before he went went.“
KOMMENTAR von Kevin R Jenkins zum Artikel „Pop Star George Michael Dead At 53 auf der „Huffington Post“. Viele Stars sind in diesem Jahr gestorben, aber die meisten waren doch bedeutend älter als ich. George Michael war ein paar Monate jünger.
Sunday, December 25, 2016
Tuesday, November 8, 2016
The Nasty Lady in White
„It’s time for recombobulation, after this long-running smash-hit presidential campaign, which you have enjoyed to the hilt and don’t deny it. Never been anything like it. The hulking duke of darkness, the nasty lady in white. Goodbye, high school civics. Hello, Shakespeare.“
He had me at „recombobulation“. Der Name GARRISON KEILLOR war mir zwar früher schon aufgefallen, aber vor seinen Kolumnen zur Präsidentschaftswahl in der Washington Post“ hatte ich noch nichts von ihm bewusst gelesen. Inzwischen weiß ich, dass der Typ so schrullig aussieht wie er schreibt, was aber gar nichts macht, denn ich habe eine Schwäche für diese Art von Spitzfindigkeit. Ich lerne auch immer wieder gerne ein neues Wort, und obwohl es „recombobulation“ noch nicht einmal ins Online-Wörterbuch geschafft hat, habe ich das Wort intuitiv verstanden. Inzwischen weiß ich mehr: So nennt man (zumindest in Milwaukee, Wisconsin – Keillor kommt aus dem benachbarten Minnesota) den Bereich hinter der Röntgenabteilung des Flughafens, wo man sich wieder soweit herrichtet, dass man in Anstand und Würde seine Reise fortsetzen kann. Obwohl einem gerade in den Schritt gefasst wurde, weil irgendeine Niete an der Jeans die Maschine zum Jodeln brachte. Und so wird man sich auch in diesem Land nach der Wahl wieder zusammenreißen und -raufen müssen. Falls das noch möglich ist. Aber ich muss zugeben, dass ich in den vergangenen Tagen das Spektakel ungeheuer genossen habe. Was blieb einem auch anderes übrig. Meine Bewunderung für Hillary Clinton ist dabei ins Unermessliche gestiegen. Und ihre weißen Hosenanzüge sind einfach genial! Gestern Abend habe ich aus irgendeiner Laune heraus Fehlfarben gehört: „Keine Atempause / Geschichte wird gemacht / Es geht voran.“ Ha.
He had me at „recombobulation“. Der Name GARRISON KEILLOR war mir zwar früher schon aufgefallen, aber vor seinen Kolumnen zur Präsidentschaftswahl in der Washington Post“ hatte ich noch nichts von ihm bewusst gelesen. Inzwischen weiß ich, dass der Typ so schrullig aussieht wie er schreibt, was aber gar nichts macht, denn ich habe eine Schwäche für diese Art von Spitzfindigkeit. Ich lerne auch immer wieder gerne ein neues Wort, und obwohl es „recombobulation“ noch nicht einmal ins Online-Wörterbuch geschafft hat, habe ich das Wort intuitiv verstanden. Inzwischen weiß ich mehr: So nennt man (zumindest in Milwaukee, Wisconsin – Keillor kommt aus dem benachbarten Minnesota) den Bereich hinter der Röntgenabteilung des Flughafens, wo man sich wieder soweit herrichtet, dass man in Anstand und Würde seine Reise fortsetzen kann. Obwohl einem gerade in den Schritt gefasst wurde, weil irgendeine Niete an der Jeans die Maschine zum Jodeln brachte. Und so wird man sich auch in diesem Land nach der Wahl wieder zusammenreißen und -raufen müssen. Falls das noch möglich ist. Aber ich muss zugeben, dass ich in den vergangenen Tagen das Spektakel ungeheuer genossen habe. Was blieb einem auch anderes übrig. Meine Bewunderung für Hillary Clinton ist dabei ins Unermessliche gestiegen. Und ihre weißen Hosenanzüge sind einfach genial! Gestern Abend habe ich aus irgendeiner Laune heraus Fehlfarben gehört: „Keine Atempause / Geschichte wird gemacht / Es geht voran.“ Ha.
Wednesday, May 4, 2016
Fotos von meiner Festplatte – Ein Insta-Trillium

Vor etwas mehr vier Jahren postete ich mein erstes Instagram-Foto, ein Trillium. Das fiel mir gestern wieder ein, als ich bei einem Spaziergang das erste voll erblühte Exemplar in Wohnungsnähe fand. Offenbar war die Frühjahrsblüte damals etwas zeitiger dran, denn das obenstehende Originalfoto knipste ich am 27. April 2012 mit meinem Fon. Ich hatte von Instagram gehört und fand die Idee verlockend, so ein Foto ohne viel Federlesens unter die Leute zu bringen. Und zwar nach Herzenlust gefiltert und womöglich mit Rähmchen versehen, was bei Stockfotos natürlich streng verboten ist. Die quadratischen Bildchen sind für mich inzwischen mehr als eine Spielerei; ich sehe es als eine Art persönliche Herausforderung an, mit beschränkten Möglichkeiten zu arbeiten und trotzdem ab und zu ein interessantes Ergebnis zu erzielen. Ich veröffentliche nicht sehr viel, aber es ist mir eigentlich nie langweilig geworden. Und bereits am vergangenen Wochenende habe ich – im wärmeren Grand Rapids – wieder einmal die ikonische dreizählige Blüte ins Bild gesetzt.
Thursday, December 10, 2015
#TIMEPOY
„Yasssss Mom!!!!!!! Merkel kween!“
So bejubelte die BLOGGERIN Joanna Rothkopf fürs „feministische US-Portal ,Jezebel‘“ (SPON) gestern die Meldung, dass die deutsche Kanzlerin vom US-Magazins „Time“ zur Person of the Year 2015 gekürt worden war. Damit hatte offenbar niemand gerechnet. Ich war gestern auch kurz verblüfft, als ich es hörte, aber wenn ich es mir jetzt recht überlege - nein, wirklich wundern tut's mich nicht. We are so proud!
So bejubelte die BLOGGERIN Joanna Rothkopf fürs „feministische US-Portal ,Jezebel‘“ (SPON) gestern die Meldung, dass die deutsche Kanzlerin vom US-Magazins „Time“ zur Person of the Year 2015 gekürt worden war. Damit hatte offenbar niemand gerechnet. Ich war gestern auch kurz verblüfft, als ich es hörte, aber wenn ich es mir jetzt recht überlege - nein, wirklich wundern tut's mich nicht. We are so proud!
Thursday, August 6, 2015
Danke, Jon Stewart
„It feels weird today, in a world of a thousand contending voices on Twitter and Tumblr and YouTube, to talk about how much it meant that there was one dude back then telling the truth. That there was someone in the mainstream media willing to kick a hole in the pusillanimous civil consensus of the respectable pundits, someone willing to call bullshit on the whole rotten circus, to reject the asinine convention that the party in power had to be given token respect simply because they were in power and to openly call them out as evil lunatics.
Jon Stewart felt like a Messiah.“
ARTHUR CHU am 30. Juli auf „Salon.com“ zum Rückzug von Jon Stewart aus der Kult-Satiresendung „The Daily Show“. Ich lebe seit 2003 in den USA, und die ersten paar Jahre hier wären ohne ihn schlichtweg unerträglich gewesen. Für eine viel zu lange Zeit war Stewart der einzige, der sagte, was Sache ist. Messerscharf und präzise. Comic Timing hat der Komiker auch bei seinem Abgang bewiesen - es war klug zu gehen, solange er noch halbwegs relevant war. „We take Jon Stewart for granted now, and expect way too much from him. Stop and thank him for restoring our sanity“, lautet die Unterzeile der Überschrift vom zitierten Artikel. Da wir schon lange kein Kabelfernsehen mehr haben, kann ich mir seine letzte Sendung heute nicht live ansehen. Aber wie immer wird es auch davon einen Hulu-Clip geben.
Jon Stewart felt like a Messiah.“
ARTHUR CHU am 30. Juli auf „Salon.com“ zum Rückzug von Jon Stewart aus der Kult-Satiresendung „The Daily Show“. Ich lebe seit 2003 in den USA, und die ersten paar Jahre hier wären ohne ihn schlichtweg unerträglich gewesen. Für eine viel zu lange Zeit war Stewart der einzige, der sagte, was Sache ist. Messerscharf und präzise. Comic Timing hat der Komiker auch bei seinem Abgang bewiesen - es war klug zu gehen, solange er noch halbwegs relevant war. „We take Jon Stewart for granted now, and expect way too much from him. Stop and thank him for restoring our sanity“, lautet die Unterzeile der Überschrift vom zitierten Artikel. Da wir schon lange kein Kabelfernsehen mehr haben, kann ich mir seine letzte Sendung heute nicht live ansehen. Aber wie immer wird es auch davon einen Hulu-Clip geben.
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